Was es noch so schönes in Rom gibt.
Bella Roma - gesehen von Thilo
Am interessantesten ist es, zu Fuß durch diese Stadt zu streifen. Dabei kann man am besten ihre Kultur, alle Schönheiten und ihr pulsierendes Leben aufnehmen. Gewöhnungsbedürftig ist nur der lebhafte Verkehr, der scheinbar ohne viele Regeln zu funktionieren scheint. Kirchen und alte Bauwerke, lange Einkaufsstraßen und unterschiedlichste Plätze mit ihren Cafes und Bars warten darauf, entdeckt zu werden. ( Pause - Ende Teil 1 )
Sich von diesem Alltag der Stadt treiben zu lassen und die Seitenstrassen zu erkunden ist der beste und schönste Weg, etwas über das römische Leben zu erfahren, denn gerade die Orte, die nicht auf jeder Karte zu finden sind machen die Schönheit und den Reiz der Stadt aus. Denn Rom wird nicht nur die Ewige Stadt genannt, sie begreift sich auch so: unveränderbar und unverbesserlich in ihrer trägen Schönheit und voller Leben.
Die Piazza Navona ist einer der charakteristischen Plätze des barocken Rom. Ursprünglich stand an dieser Stelle ein Stadion. Im Mittelalter wurden nach und nach Häuser in die Unterbauten der Stadiontribünen eingebaut, die Arena wurde zu einem Platz, der für Pferderennen und als Markt genutzt wurde. Zu allen anderen Zeiten tummeln sich hier Künstler, Zeichner, Karikaturisten, Artisten und Händler. Heute ist der Platz besonders bei Touristen beliebt. In der Nähe liegen u. a. das Pantheon und der Trevi-Brunnen. ( Pause - Ende Teil 1 )
Bernini schuf 1649 in der Mitte des Platzes den Vierströmebrunnen. Vier kolossale männliche Figuren symbolisieren die größten Ströme der damals bekannten vier Kontinente (Donau, Nil, Ganges und Río de la Plata). ( Pause - Ende Teil 2 )
Der Platz besitzt zwei weitere Brunnen, die Fontana del Moro im Süden und Neptunbrunnen im Norden. Das Zusammenspiel mit dem skulpturalen Brunnen und der weiträumigen Platzanlage verschmelzen zu einem der schönsten Ensembles italienischer Stadtbaukunst.
Die Spanische Treppe Vor dem Bau der Treppe wurde der wild bewachsene Abhang, der von der Kirche Santa Trinità dei Monti zur Piazza di Spagna hinabführte, als unpassender Abschluss des inzwischen bebauten Stadtgebietes empfunden. Die Piazza Spagna bezog ihre Bedeutung vor allem von der spanischen Botschaft beim Vatikan, die hier ihren Sitz hatte. Der Platz vor der spanischen Botschaft war spanisches Hoheitsgebiet, und jeder Ausländer, der sich dort ohne Genehmigung aufhielt, konnte zum Dienst in der spanischen Armee verpflichtet werden. Auch ein Asylrecht gegenüber dem Vatikan konnte hier gewährt werden. Daher kommt auch der Name.
Die Spanische Treppe ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Roms. Sie gilt auch als beliebter Treffpunkt für junge Römer und Touristen.
Die Fontana di Trevi, ist der bekannteste Brunnen Roms und einer der bekanntesten Brunnen der Welt. Der Trevi-Brunnen ist der größte und anspruchsvollste barocke Brunnen der Stadt. Er steht am Endpunkt des Aquädukts Aqua Vergine, der seit dem Jahr 19 v. Chr. das antike Rom mit Wasser versorgt hatte. Er ist nach dem Vorbild einer Schauspielbühne aufgebaut. Er bezieht seinen Namen von dem Umstand, dass er im römischen Stadtteil Trevi steht.
( Pause - Ende Teil 1 )
In der Mitte des Brunnens sieht man den Meeresgott Okeanos, der auf einem Wagen stehend zwei Pferde am Zügel hält. Eines ist ruhig, das andere feurig. Die beiden Rösser symbolisieren die gegensätzlichen Temperamente des Meeres. Die Statuen stellen die Tugenden dar.
Seitlich von Okeanos befindet sich rechts die Statue der Gesundheit und links die des Überflusses. Darüber sind die Darstellungen der Jungfrau, die den Soldaten die Quelle zeigt, und Agrippas der den Plan des Aquädukts gut heisst, zu sehen. ( Pause - Ende Teil 2 )
Wer die Fontana di Trevi nur aus dem Fellini-Film "La dolce vita" mit Anita Ekberg kennt, ist meist verblüfft, denn die monumentale Wasserorgel von 1751 steht auf einem winzigen Platz. Eingeklemmt zwischen hohen Häusern wirkt die spätbarocke Brunnenanlage, mit der das bereits an Macht verlierende Papsttum architektonisch noch einmal Größe demonstrieren wollte, etwas pathetisch. ( Pause - Ende Teil 3 )
Ein Volksglaube sagt, dass es Glück bringe, Münzen mit der rechten Hand über die rechte Schulter in den Brunnen zu werfen. Eine Münze führe zu einer sicheren Rückkehr nach Rom, immer wieder und wieder und wieder...
Die Tiberinsel ...Im Jahre 291 v. Chr., nach einer schweren Seuche, wurde hier der Tempel des Aesculap, des Gottes der Heilkunst, errichtet. Neben diesem Tempel wurden noch weitere Gebäude errichtet, um die kranken Pilger, die hier auf eine Wunderheilung hofften, unterzubringen.
Heute befindet sich auf der Insel die Basilika San Bartolomeo all'Isola und ein Krankenhaus.
Thilo-W. Finger
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