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Noch nie war es so leicht, ein Doppelleben zu führen: In Online-Rollenspielen wie Second Life entwerfen die Mitspieler ihre eigenen Körper und basteln sich eine neue Welt. Einige bestreiten mit den Aktivitäten ihrer dortigen Existenz sogar den Lebensunterhalt ihrer hiesigen. Andere geben sich ganz - virtuell hin oder her - dem uralten Diktat der Hormone hin. Second-Life-Bewohner Markus Breuer spricht über die Faszination der virtuellen Parellelexistenz.

Tags: secondlive mmorpg elektrischerreporter markusbreuer
Im Internet zu publizieren fördere "die Demut gegenüber dem Leser", beschreibt Bildblog-Mitgründer Christoph Schultheis seine Erfahrungen mit der Internet-Publizistik. Dieser direkte Dialog mit dem Nutzer sei den meisten klassischen Journalisten fremd. Seit fast drei Jahren notieren die beiden Medienjournalisten Stefan Niggemeier und Christoph Schultheis die Verdrehungen, Übertreibungen und Unwahrheiten, die Deutschlands größte Boulavardzeitungen täglich über ihre Seiten streut. Bisher ist den beiden — trotz bisweilen unsicherer Finanzlage — die Lust an dem Projekt noch nicht vergegangen, sagt Niggemeier, "und auch die Wut nicht".

Tags: bild bildblog bildzeiteung christophschultheis stefan niggemeier bildblogger elektrischerreporter elrep
Martin Varsavsky ist Serien-Unternehmensgründer in den Sektoren IT, Telekommunikation und Internet. Sein jüngstes Unternehmen, die WLAN-Community FON (siehe auch: Episode 8) hat trotz globaler Ausrichtung und internationalen Investoren seinen Sitz nach wie vor in Spanien. Im Interview spricht Martin Varsavsky über die unterschiedlichen Bildungs- und Unternehmenskulturen in den USA und Europa, und er erklärt, warum er Madrid dem Silicon Valley vorzieht.

Tags: elektrischerreporter elrep martinvarsavsky varsavsky fon startup
Suchmaschinen prahlen gerne mit der Größe ihrer jeweiligen Indeces und mit der Anzahl der gefundenen Treffer. Mit diesen ellenlangen Listen wird der Nutzer jedoch weitgehend alleine gelassen und muss mühsam die für ihn relevanten Treffer aus der Ergebnisflut herausfischen. Tim Bruysten und Simon Kock arbeiten an einem Interface, das die Trefferrelevanz von Suchmaschinen vergrößern soll - und die Ergebnisseiten verkürzt.

Tags: Elektrischer_Reporter ElektrischerReporter Mnemo Tim_Bruysten Simon_Kock videoblog podcast video_podcast Handelsblatt.co
"Ich glaube nach wie vor, dass das Netz underhyped ist", sagt David Weinberger und meint damit keine Unternehmensübernahmen oder Börsengänge, sondern den Einfluss des Internet auf unser aller Leben und Denken. Bekannt wurde Weinberger einer breiteren Öffentlichkeit vor allem als Co-Autor des Cluetrain-Manifests. Er ist ein gefragter Redner und arbeitet derzeit an einem Buch mit den Titel "Everything Is Miscellaneous", in dem er sich mit der "Macht der neuen digitalen Unordnung" auseinandersetzt. Weinberger ist ein erklärter Kritiker jeglicher Online-Identitäts-Systeme und warnt im Interview vor einem "neuen dunklen Zeitalter".

Tags: cluetrain davidweinberger netneutrality future elektrischerreporter elrep
Geht es um das Internet und seine Zukunft, schwenkt unser Blick reflexartig in Richtung USA. Dabei tut sich derzeit in der Gegenrichtung Gewaltiges. Rund 130 Millionen Chinesen sind bereits online und einige Auguren wollen wissen, dass Mandarin schon bald Englisch als dominierende Web-Sprache ablösen wird. Oliver Ueberholz, Web-Entwickler und Experte für das chinesische Internet, erklärt, warum ein anderswo äußerst erfolgreiches Online-Rollenspiel in China keine Chance hatte, warum sich Google und Co. dort so schwer tun und warum "Kopist" in China kein Schimpfwort ist.

Tags: elektrischerreporter elret oliverueberholz china asien internet socialnetworks
Über Google zu sprechen, ohne Superlative fallen zu lassen, ist wahrscheinlich nahezu unmöglich, also versuchen wir es gar nicht erst: Google ist das wahrscheinlich unwahrscheinlichste Unternehmen der äußeren Galaxis. "Sei nicht böse", lautet das Motto des Unternehmens aus Mountain View, das nach eigenen Angaben nichts geringeres vorhat, als das Wissen der Welt zugänglich zu machen. Die enorme Marktmacht und der unstillbare Datenhunger des Imperiums mit dem Bällchen-Logo hat bei vielen Zeitgenossen jedoch auch alle Alarmglocken zum Klingeln gebracht. Mit all den Web-Diensten, die Google quasi im Wochentakt ins Netz schüttet, könnten hochdifferenzierte Nutzer-Profile angelegt werden, für die Marketing-Unternehmen und Geheimdienstler jederzeit ihr Mittagesses kalt werden ließen—so die Befürchtung. Marissa Mayer, Vizepräsidentin von Google und zuständig für "Search Products & User Experience" äußert sich im Interview eindeutig: "Wir führen keine Daten aus verschiedenen Diensten zusammen." Im Gespräch geht es außerdem um die Abhängigkeit Googles von Werbe-Etats Dritter, um Youtube und um künstliche Intelligenz.

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"Dieses Buch ist hypermodern, jeder sollte es lesen", findet Ingeborg-Bachmann-Preisträger Peter Glaser. In "Wir nennen es Arbeit" portraitieren Holm Friebe und Sascha Lobo die digitale Bohème, Großstadtbewohner, die dank Digitaltechnik und Internet dem Traum des selbstbestimmten Arbeitens bereits sehr nahe kommen—jenseits von Festanstellung oder GmbH-Gründung. Warum sie trotzdem nicht die Speerspitze der Neoliberalen sind und was das Nähen von Puppenkleidern damit zu tun hat, erläutern die beiden Autoren im Gespräch.

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Seit rund 25 Jahren begleitet der Schriftsteller und Kolumnist Peter Glaser auf einzigartige Weise das Werden der Digitalen Welt. Wie kein anderer greift er in seinen Texten Technologien und digitale Systeme hinterhältig über eine bislang gleichsam unentdeckte, wie offene Flanke an: über die Poesie. Glaser ist Mitgründer des Chaos Computer Clubs und erhielt 2002 für seine Erzählung "Geschichte vom Nichts" den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis. Im ersten Teil des Interviews erklärt uns Peter Glaser, was die Gruppe Kraftwerk, eine pupsende Katze und Magier, die sich spitze Hüte aufsetzen, miteinander gemeinsam haben.

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Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia ist ohne Frage das Erfolgsprojekt des vielbeschworenen Mitmach-Webs. Für einige Visionäre ist sie gar der Beweis für das Funktionieren kollektiver Intelligenz. Neben etlichen exzellenten Artikeln finden sich im weltgrößten DIY-Lexikon jedoch auch immer wieder Fälschungen, Ungenauigkeiten und Texte mit fragwürdiger Tendenz. Larry Sanger, Wikipedia-Mitgründer, hält das Projekt in seiner jetzigen Organisationsform für gescheitert. Im Gespräch blickt er auf die Anfangstage zurück, verdeutlicht seine Kritik und erläutert seine Pläne für eine neue kollaborative Enzyklopädie.

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Einige nennen Hossein Derakhshan den "persischen Blogvater", die israelische Zeitung Haaretz titulierte ihn kürzlich als "König der iranischen Blogger", was er allerdings nicht so gerne hörte. Tatsache ist: der 32-Jährige hat vor wenigen Jahren mit einer Blog-Gebrauchsanleitung in persischer Sprache einen regelrechten Blog-Boom im Iran ausgelöst. Nicht nur Liberale, auch Konservative und Kleriker bevölkern seitdem die persische Blogosphäre. Im Gespräch erklärt der in Kanada lebende Aktivist, warum er glaubt, dass Blogs im Iran bestand haben werden und warum ihm bei einer Rückkehr in den Iran Gefängnis droht.

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Die Mobilfunkkonzerne sitzen auf einem Datenschatz: Mittels Funkzellenortung wissen sie permanent und ziemlich genau, wo sich jeder Handy-Inhaber gerade aufhält. Mit diesen Informationen ließen sich jede Menge sinnvolle und sinnlose Dienste anbieten. Allein: Die Telkos ziehen es vor, einen auf Dagobert Duck zu machen und allein auf ihren Pretiosen hocken zu bleiben. Plazes.com geht dieses Problem nun auf bewährte Graßwurzel-Manier an: Die Nutzer selbst befüllen weltweit die Ortsdatenbank. Mit-Gründer Stefan Kellner erklärt, warum seine Plattform nicht zum Big Brother taugt, warum wir derzeit Medien vergewaltigen und warum in Deutschland Web-Start-Ups so eine seltene Spezies sind.

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Im Netz tauschen wir Gedanken, Ideen und Kontakte aus. Wenn niemand zusieht, tauscht der eine oder andere Zeitgenosse auch gerne Musik und Filme. Das Netz ist somit irgendwie so etwas wie ganzjähriges Marathonwichteln. Warum sollte man nicht auch das tauschen, was das Netz im Innersten zusammenhält, nämlich Bandbreite? Das fragte sich vor knapp einem Jahr der Gründer von Fon und gründete daraufhin, nun ja, Fon .-) Europa-Chef Robert Lang erläutert im Interview das Konzept des nutzergenerierten Funknetzwerks.

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Im zweiten Teil unseres Gesprächs wirft Lawrence Lessig einen Blick auf die Zukunft der Medien am Beispiel der guten(?) alten(!) Flimmerkiste: "Der Charakter des Fernsehens wird sich radikal ändern." Eine Entwicklung, die nicht alle Zeitgenossen begrüßen: "Viele machen sich Sorgen, dass gemeinsame Bezugspunkte unserer Kultur verschwinden werden." Außerdem gibt es noch einen kleinen Exkurs in Richtung Wahlkampf, sowie einen Tipp für junge Autoren, wie diese ihre Verkäufe steigern können: Bücher verschenken! An dieser Stelle wünsche ich allen Zuschauern des Elekrischen Reporters ganz nebenbei, jedoch nichtsdestoweniger von Herzen, ein absolut sensationelles 2007!

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Fließband-Abmahnungen gegen Homepagebetreiber, Klagewellen gegen Musiktauscher: Im Internet-Zeitalter kann jede unbedachte Nutzung digitaler Technologien zu einer kostspieligen Klage wegen Urheberrechtsverletzung führen. Der US-Rechtsprofessor Lawrence Lessig hält die aktuellen Copyright-Regeln für ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert. Als Alternative entwickelte er vor vier Jahren die Creative-Commons-Lizenzen, mit deren Hilfe Autoren den Nutzern ihrer Werke mehr Freiheiten einräumen können. Lessig hält das 20-te Jahrhundert mit seiner scharfen Trennung zwischen Kurturschaffenden und Kulturkonsumenten für eine historische Ausnahme. Die digitalen Technologien ermutigen inzwischen junge Menschen, sich zunehmend kreativ zu betätigen—bis sie an rechtliche Grenzen stoßen. Etwa weil sie unerlaubt Video- oder Musik-Ausschnitte verwenden. In der ersten Portion unseres zweiteiligen Gesprächs fordert Lawrence Lessig ein medienübergreifendes Zitaterecht: "Für Audio und Video muss das gleiche Recht gelten, wie für Text."

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Wer seine Freizeit in den Weiten des Web mit all seinen neuen, kollaborativen Tools und sozialen Netzen verbringt, seine Brötchen hingegen in einem mittleren oder großen Unternehmen verdient, erlebt jeden Tag erneut einen Kulturschock. Statt leichtgewichtiger, moderner Web-Technologien, herrschen in Unternehmensnetzen nach wie vor Gigabyteschwere, umständliche Anwendungen, von denen kaum jemand weiß, wie man sie bedient oder warum sie überhaupt angeschafft wurden. Hierarchisches Denken und Handeln entspricht nicht unserer Natur, finden Entwickler wie Michael Schuster und machen sich auf, die Web-Revolution in Unternehmen hineinzurollen.

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Eine Fernsehserie ohne Sender: Seit Dezember 2004 produziert das Unternehmen Jungroup die Fortsetzungsserie The Scene und bietet sie über das Web, sowie über Filesharing-Netzwerke zum Download an. Nicht nur der Distributionsweg, auch das Format ist ungewöhnlich. Der Zuschauer mutiert zum Desktop-Voyeur. Er beobachtet die PC-Aktivitäten des Hauptdarstellers, liest seine E-Mail- und Chat-Unterhaltungen mit und verfolgt auf diese Weise eine komplexe, mehrschichtige Story. Spielte die erste Staffel in der geheimnisumwitterten Welt der Release-Groups, geht die zweite Auflage neue Wege. Wohin die Reise geht, erklärt uns Regisseur und Drehbuchautor Mitchell Reichgut.

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Bruce Sterling ist zweifellos einer der renommiertesten und engagiertesten Science-Fiction-Autoren unserer Zeit. Er gilt als einer der Erfinder des literarischen Sub-Genres Cyberpunk, verfasste aber auch zahlreiche non-fiktionale und journalistische Werke. In den letzten Jahren wandte sich Sterling zunehmend der Design-Welt zu und rief das Viridian Design Movement ins Leben, ein informeller Zirkel, der gegen den Klimawandel agitiert. Im Gespräch erläutert Bruce Sterling den Nutzwert von Science-Fiction-Literatur und erklärt, warum er wenig von der Philosophie grüner Fundis hält.

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Die durchschnittliche Lebensdauer einer Webseite soll gerade einmal 44 Tage betragen, ergab eine Untersuchung der British Library. Das vor zehn Jahren gegründete Internet-Archiv will dieser Flüchtigkeit digitaler Publikationen entgegenarbeiten und versucht, regelmäßig alle öffentlich zugänglichen Websites abzuspeichern. Mittlerweile sammelt das Internet-Archiv auch Digitalkopien anderer Werke, denn Gründer Brewster-Kahle hat ein großes Ziel. Warum er Googles Vorgehensweise Bücher einzuscannen für einen "Albtraum" hält, warum eine europäische Filiale des Archivs notwendig war und worin er die große Aufgabe unserer Zeit sieht, erläutert Brewster Kahle im Gespräch.

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Nach der Musik- und der Filmindustrie schickt sich das Internet nun an, das Fernsehen zu revolutionieren. Ob kurze Spaß-Clips oder aufwändige Produktionen: Video-Communities wie die kürzlich von Google geschluckten Youtube bieten eine nahezu unendliche Aufwahl für den schnellen Glotz zwischendurch. Mittelfristig werden die bunten Bewegtbilder aus dem Netz dorthin wandern, wo jahrzehntelang nur TV-Sender Zutritt hatten: in die heimische Glotze. Das jüngst vorgestellte Apple TV erlaubt es bereits, Video-Podcasts auf die Flimmerkiste zu schicken. Viele weitere Geräte und Methoden, Web-Videos jenseits des PCs zu betrachten, sind bereits in Arbeit. Ibrahim Evsan, Gründer der Video-Plattform Sevenload, spricht über die Zukunft des TV im Internet-Zeitalter.

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"Meine Leser wissen immmer mehr als ich", sagt Journalist und Autor Dan Gillmor. Konsequenterweise veröffentlichte er sein Buch "We the Media" zunächst etappenweise in seinem Blog und nutzte so seine Leserschaft als Lektorat. Gillmors Kernthese lautet: In einer Welt, in der jeder, der will, publizieren kann, muss sich Journalismus vom Vortragsmodell lösen und zu einem Gespräch werden. Medienmacher müssen auf die Stimme ihres vormals stummen Publikums hören und sie in den journalistischen Prozess integrieren. "Es wird ein andauernder und langwieriger Lernprozess", prophezeit Gillmor im Interview.

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MySpace, Xing, StudiVZ und wie sie alle heißen: Virtuelle soziale Netzwerke sind das Über-Thema der Saison. Kritiker wie der Schriftsteller Peter Glaser halten die momentan modernen Business- und Gruschel-Clubs eher für Datenkäfige: hermetisch abgeschottet gegen den Rest des Webs seien sie eher ein Rück- als ein Fortschritt in der Entwicklung des Internet. Eine der lautesten Stimmen im Kritiker-Chor gehört dem Entwickler und Unternehmer Marc Canter. Er ist überzeugt: "Gleichgesinnte Leute schließen sich eher zu kleineren Gruppen zusammen, um in einer warmen, kuscheligen Umgebung mit Menschen zu kommunizieren, die so sind, wie sie selbst." Als Mitglied der so genannten Identity Gang ist Canter außerdem Verfechter einer Online-Identität, die dem Nutzer allein die Kontrolle über seine Daten und Informationen gibt.

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